Richtig markieren auf der Baustelle
Bleistift, Tieflochmarker, Signierstift oder Reißnadel: Welche Markierung auf welchem Untergrund hält – und wieder weggeht, wenn sie soll.
4 Min. Lesezeit · zuletzt geprüft 17.8.2026
Untergrund entscheidet
Auf rauem Holz reicht ein Zimmermannsbleistift, auf glattem Metall braucht es Lackmarker oder Reißnadel, und in Bohrlöchern kommt man nur mit einem Tieflochmarker an die Markierstelle.
Der Spezialist für Baustellenmarkierung im triverti-Sortiment ist PICA: Der PICA Dry ist ein Tieflochmarker, dessen lange, schmale Spitze bis in vorgebohrte Löcher und hinter Kanten reicht und der auf nahezu allen Oberflächen schreibt – Holz, Metall, Stein, Kunststoff und Fliesen. Für dauerhafte Markierungen auf glattem Metall gibt es den Lackmarker PICA VISOR permanent.
| Untergrund | Werkzeug | Hinweis |
|---|---|---|
| Rohholz, Beton | Zimmermannsbleistift, Signierkreide | gut sichtbar, leicht entfernbar |
| Tieflöcher, Nischen | Tieflochmarker (PICA Dry) | lange, dünne Spitze erreicht die Stelle |
| Metall, glatt | Lackmarker (PICA VISOR), Reißnadel | Reißnadel kerbt – nicht auf Sichtseiten |
| Feucht, ölig | Signier- und Fettmarker | haftet auf Öl- und Feuchtefilm |
| Sichtflächen | wasserlöslicher Marker, Bleistift HB | rückstandslos entfernbar |
Minenhärte und Strichbreite
Weiche Minen sind auf rauem Holz und Beton gut sichtbar, stumpfen aber schnell ab. Härtere Minen halten die feine Linie für präzises Anreißen, hinterlassen aber auf rauem Untergrund kaum Kontrast.
Für den PICA Dry gibt es ein Ersatzminen-System in mehreren Farben (Graphit, Weiß, Rot, Gelb) – so deckt ein Gerät helle wie dunkle Untergründe ab. Die Graphitmine ist wasserstrahlfest, hält also auch auf feuchten Flächen und im Außenbereich. Ein integrierter Spitzer im Verschluss hält die Mine in Form; die Ausführung PICA Dry Longlife Automatic Pen schiebt die Mine per Druckmechanik nach.
Sauber und normgerecht arbeiten
Markierungen an sichtbaren Bauteilen sollten sich rückstandslos entfernen lassen – gerade bei Sicht-Estrich, Naturstein und Fassadenelementen. Lösemittelhaltige Marker können auf saugenden Untergründen dauerhafte Schatten hinterlassen; im Zweifel vorab an einer verdeckten Stelle testen.
- Ersatzminen und Kappen mitbestellen – sie gehen zuerst verloren
- Für Übercopf-Arbeit Marker mit Ventiltechnik wählen
- Reißnadel nur dort, wo die Kerbe später verdeckt oder zerspant wird
Häufige Fragen
- Wofür braucht man einen Tieflochmarker?
- Um in vorgebohrten Löchern, Nischen und hinter Kanten zu markieren, wo eine normale Spitze nicht hinkommt – typisch bei Elektro- und Sanitärinstallation. Der PICA Dry ist genau dafür gebaut.
- Welcher Marker hält auf öligem oder feuchtem Metall?
- Fett- und Signiermarker auf Paste- oder Lackbasis. Die wasserstrahlfeste Graphitmine des PICA Dry haftet ebenfalls auf feuchten Flächen, während wasserbasierte Marker auf einem Ölfilm abperlen.
- Wie entfernt man Markierungen von Sichtflächen?
- Wasserlösliche Marker mit feuchtem Tuch, Bleistift mit Radierer oder Schleifpad. Lösemittelmarker möglichst gar nicht erst auf Sichtflächen verwenden.